windskaten


Windskating
ist eine gute Ergänzung zum Windsurfen, gerade dann, wenn kein Wasser in der Nähe ist oder der Wind nicht reicht. Dadurch, dass man zum "gleiten" deutlich weniger Wind als beim Windsurfen benötigt und das Skateboard kippstabiler als ein Windsurfer ist, kann man sich hier sehr gut auf die Segeltechnik konzentrieren.
Was benötigt man zum Windskaten?

1. einen geeigneten Platz, an dem man ungestört fahren kann und wo der Wind frei ankommt
2. ein altes Segel, einen alten  Mast und eine alte Gabel
3. einen Windskater
4. ein wenig Wind

Als Segelgrößen sollte man grob um die 5m² nehmen, ich persönlich nutze ein 4,3er, ein bißchen größer wäre mir aber eigentlich lieber.
An Wind braucht man ungefähr 10Knoten, mit einem 5er Segel noch etwas weniger.
Der Windskater ist besonders wichtig. Wenn man Spaß haben will, sollte man anstatt eines Skateboards auf ein handelsübliches Longboard zurückgreifen (leider sehr teuer) oder die Sache selbst in die Hand nehmen. Ich habe mich zusammen mit meiner Freundin Meike an die Arbeit gemacht und wir haben uns für unter 50€ selbst einen sehr guten Windskater gebaut.

Selbstbauanleitung Windskater:

Als erstes benötigt man ein stabiles Deck. Im Baumarkt kann man sich Holz zuschneiden lassen. Die Länge des Windskaters sollte zwischen 100cm und 120cm (für größere Personen) liegen. Noch wichtiger ist aber die Wahl eines stabilen Holzes: man sollte unbedingt Multiplex-Holz verwenden! Multiplex ist Holz, das aus mehreren verleimten Lagen besteht, so wie man es von einem normalen Skateboard auch kennt und  bietet so die größte Stabilität. Ich habe ein 2cm starkes Multilplex-Birkenholz verwendet und da kann man sich selbst mit 100kg problemlos draufstellen, ohne das es anfängt, sich durchzubiegen. Die Breite sollte um die 25cm betragen, abhängig von der Schuhgröße des Fahrers kann man hier +- ein paar cm gehen.
Das gekaufte Holzbrett kostet ca.5€, man muss es  dann noch mit einer Stichsäge rund zuschneiden. Wer keine Riserpads unter die Achsen setzt, muss zusätzlich noch Cutoouts auf Höhe der Rollen einsägen (siehe Bilder unten)

An Anbauteilen benötigt man jetzt noch zwei Longboardachsen, vier Rollen und acht Kugellager plus Spacer. Als Rollen habe ich aufgrund des geringeren Reibungswiderstandes gegenüber Skateboardrollen Inlinerrollen gewählt, echte Longboardrollen bieten dafür aber mehr Halt in der Kurve. Das ganze Material habe ich bei http://dsshop.dssports.de/index.php gekauft.

Wer will, kann optional noch Shockpads oder Riserpads zwischen Achsen und Board anbringen und das Deck mit Griptape bekleben. Die Shockpads wirken ein wenig stossdämpfen und das Griptape gibt zusätzlichen halt Riserpads erhöhen den Abstand zwischen Achse und erhöhen den Abstand zwischen Achse und Board und verhindern so ein Berühren von Board und Rollen, erhöhen aber auch den Schwerpunkt des Boards. Das alles ist im Skateshop erhältlich. Zur weiteren Steigerung der Optik trägt ein schönes Dekor auf der Boardunterseite bei.

Wichtig ist auch die Montage des Mastfußes: man sollte das Loch auf jeden Fall hinter der Vorderachse bohren, da das Board sonst zu sehr nach vorne kippt und Wenden kaum zu schaffen sind. Wenn das ganze fertig ist, sollte es dann so ähnlich wie auf den beiden Bildern hier aussehen.

Windskater Deck.jpg Windskater unterseite.jpg

Viel Spaß beim ausprobieren und beim ersten Asphaltritt!
Hier noch ein paar kurze Videosequenzen vom Windskaten, um einen Eindruck zu bekommen (DivX Codec benötigt-> http://www.divx.co
m) :


 Speed (817KB)               Halse (543KB)                Ducktack (466KB)

                                      

  

 

 

 

 

 

 

 

moves   spotguide  windskating  for sale  profile  stay stoked